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Mila & Kai

Im Moment sitze ich an meinem zweiten Roman 🙂 Natürlich wird es wieder eine humorvolle Liebesgeschichte ♥

Ich habe das Projekt „Mila & Kai“ im November 2018 beim NaNoWriMo (National Novel Writing Month) angefangen und in 2,5 Wochen bereits 27.000 Wörter geschrieben.

Mein Ziel ist es, die Rohfassung des Manuskripts bis Ende Februar 2019 zu beenden, um mich dann damit bei einer Literaturagentur zu bewerben.

Damit ihr schon mal ein bisschen hineinschnuppern könnt, findet ihr hier eine kurze Leseprobe aus meiner Rohfassung:

Leseprobe „Mila & Kai“ (Arbeitstitel)
Rohfassung, Stand: November 2018

„Also, Emilia, richtig?“
Jetzt sehe ich ihn doch an. Hat er mich also doch erkannt?
„Ich bin Kai.“
Häh? Ich versteh gar nichts.
„Wie kommst du drauf, ich würde Emilia heißen?“
„Na, so hat dich deine Kollegin doch genannt. Die mit der dubiösen Kiste für den Exfreund.“
„Ach ja, stimmt.“ Ich setze mich mit etwas Abstand zu ihm ebenfalls auf den Boden. „Nein, eigentlich heiße ich Mila.“
Er blinzelt ein paar Mal. „Aber hat dich deine Kollegin nicht vorhin ‚Emilia‘ genannt?“
Ich räuspere mich. „Ähm, ja. Hihi, witzige Geschichte“, wobei ich ‚witzig‘ mit den Fingern in Anführungszeichen setze.
Er legt den Kopf schief und sieht mich an. Da ist er wieder, dieser Blick. Konzentriert und interessiert.
„Ja, sie ist die Teamassistentin hier. An meinem ersten Tag hier hat sie mich vor der ganzen Abteilung mit ‚Emilia‘ vorgestellt. Und ich wollte ja was sagen – echt jetzt – aber sie war so in ihrem Redeschwall drin, und alle hingen an ihren Lippen und haben mich nicht mal wahrgenommen.“
Ich sehe auf den Boden, weil ich mich schäme, dass ich so ein Ei bin.
„Da war der Moment irgendwie verstrichen. Und nun nennt mich die ganze Firma so.“
Er sieht mich mit einer Mischung aus Mitleid und Belustigung an, und sein linker Mundwinkel zuckt.
„Ja, haha, ich weiß, wie witzig das ist. Würde ich auch so sehen, wenn es nicht um mich gehen würde.“
Er lächelt mich an, aber immer noch mit einem Hauch von Mitgefühl.
„Und der Scheiß ist noch, dass die IT mir gleich am ersten Tag eine E-Mail-Adresse ausgestellt hat. Und rate, von wem die meinen Namen bekommen haben.“
Er reißt die Augen auf. „Nicht wahr! Bekommen die den Namen nicht von der Personalabteilung?“
„Kein Plan. Sobald sie mir die E-Mail-Adresse eingerichtet haben, hab ich ein Online-Ticket eröffnet, worüber wir unsere Anliegen immer an die IT richten sollen. Aber die haben mir nur geantwortet, ich könnte mir nicht einfach einen Namen wünschen und haben das Ticket wieder geschlossen.“
Ich sehe ihn an. „Schau nicht so. Ich weiß, wie arm das ist. Ich werd das nächste Woche wieder richten. Dann geh ich halt persönlich da hin.“
„Moment. Wie lange hast du die falsche E-Mail-Adresse denn schon?“
„Seit Montag. Das ist meine erste Woche hier.“
Er nickt, als würde er verstehen, was das bedeutet.
Dabei wird er vermutlich nicht den leisesten Schimmer haben. Was das wirklich für mich bedeutet.
Dabei wollte ich doch diesmal meinen Neustart endlich nutzen. Ich hatte mir das ganze letzte Wochenende den Kopf zerbrochen, wie ich wirken will, und mir fest vorgenommen, wie ich auftreten und mich vorstellen will, damit ich von Anfang an ein gutes Standing in der Firma habe. Ich wollte nicht wieder die kleine Maus sein, die niemand sieht und niemand ernst nimmt. Ich wollte für mich einstehen. Ich wollte selbstbewusst sein.
Aber sowas lernt man halt nicht über Nacht. Und nun habe ich es schon wieder verbockt. Und das gleich wieder in der ersten Woche.

♥ Ende der Leseprobe „Mila & Kai“


 

Ansonsten stehen noch einige andere Projekte in den Startlöchern. Ich hoffe sehr, dass ich in 2019 zwei neue Projekte bei Verlagen unterbringen kann.

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